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Attraktive Konkurrenzprodukte und steigende Kundenanforderungen führen zu einer permanenten Verschärfung des Wettbewerbsdrucks.

Unternehmensintern stehen meist Forderungen nach Kostensenkung, Transparenz, Steigerung der Effektivität und Effizienz im Vordergrund.

Meist begegnen Unternehmen den zuvor genannten Anforderungen dadurch, dass strategische und operative Veränderungen angestoßen werden. Immer häufiger werden Betriebsstrukturen übergreifend und prozessorientiert ausgerichtet. Als Folge werden bisher angewandte Strukturen und das davon abgeleitete Denken abgelöst. Horizontale Funktionen, wie z.B. Prozesse werden zum Handlungsprimat. Vertikalfunktionen, wie Abteilungen, werden zu wichtigen Wissens- und Servicepools. Unser markt- und prozessorientierter Beratungsansatz schafft Freiräume für die kreativen und wesentlichen Aufgaben des Marketing und trägt der strategischen Bedeutung im Führungskonzept eines Unternehmens Rechnung.

Aktuelle Umfragen und Publikationen bestätigen, dass sich der Rechtfertigungsdruck und die Frage nach dem ökonomischen Wertbeitrag des Marketing zum Gesamtunternehmenswert weiter erhöhen. Folglich steigt die Forderung, unter effizientem Einsatz von Budget und Ressourcen den Produkt-, Marken- und letztlich den Unternehmenswert zu steigern, an.

Nach unserem Beratungsansatz gehen die zuvor genannten Forderungen mit einer Stärkung der Stellung des Marketing im unternehmerischen Umfeld einher. Zudem werden die tatsächlichen Kundenbedürfnisse permanent richtig erkannt und allen Beteiligten im Unternehmen als Handlungsindikator zur Verfügung gestellt. Diesem Anspruch folgend, wirken die Maßnahmen des Marketing initiierend auf die Prozessketten der gesamten Wertschöpfungskette und fördern gleichzeitig das unternehmensweite Lernen. Aus den Informationen einer aktuellen Studie haben wir vier große Herausforderungen für CMOs herausgelesen (1.700 befragte CMOs weltweit; CMO-Studie 2011; IBM; öffentlich zugänglich): Umgang mit ...

  • mit der „Datenexplosion“
  • mit Social Media
  • mit der wachsenden Zahl von Kommunikationskanälen und -geräten
  • mit den stetigen Änderungen im Verhalten der Verbraucher
Wir haben also gesättigte Märkte und dadurch größtenteils "Käufermärkte", auf denen selbstbewusste, anspruchsvolle, mächtige (Social Media) und wechselwillige Käufer agieren. Es müssen Konzepte entstehen, die eine dauerhafte Beziehung zum Kunden aufbauen und pflegen.
Eine weitere Herausforderung ist der sinnvolle Umgang mit gewaltigen und weiter zunehmenden Datenfluten.
Daten und deren Auswertung bzw. Verwendung sind wichtige Grundlagen für Entscheidungen und Handlungen. Auch das Marketing hat die Aufgabe zu messen und "Fakten" bereitzustellen. Für das eigene Handeln und für andere Unternehmensbereiche. Dabei ist die Ermittlung des ROI eine der zentralen Größen. Es scheint jedoch schwierig, diesen zu ermitteln, weil oft viele Parameter und Kosten nur teilweise oder gar nicht bekannt sind (z.B. Prozesskosten oder konkret zuteilbare Werbekosten zu Umsätzen, pp.).
"Kunden der neuen Generation" muss ein konkreter Nutzen geboten werden, um dauerhafte Beziehungen aufbauen und pflegen zu können. Zudem müssen mehr Werte geschaffen und Ergebnisse deutlich messbarer werden. Es wird außerdem gefordert bzw. die Notwendigkeit gesehen, das Marketing mit der IT und dem Finanzwesen zu verzahnen. Es sollte in neue Technologien investiert werden und ein gemeinsames valides Zahlenverständnis muss gewährleistet werden (Messbarkeit - > Rechtfertigung; Schnittstellenthematik).